ahnbauten B
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Seesen

Güterschuppen für den Stückgutverkehr

Den kleinen Fachwerkgüterschuppen erhielt der Bahnhof mit Eröffnung der Strecke nach Kreiensen im Jahr 1856, der mit Eröffnung der Strecke nach Herzberg 1871 verlängert wurde. Das auskragendende Satteldach mit Holzstützen, das beim Umladen des Stückguts vor Wettereinflüssen schützte, war typisch für diese Zeit. Der Güterschuppen wurde 2013 saniert. Dabei wurden leider die markanten Schiebetüren an beiden Seitenrampen entfernt. Drei Abstellgleise mit Rampen führten auf der Stadtseite zum Güterschuppen.  Gegenüber dem Stationsgebäude entstand in den 1890er-Jahren ein Güter- und Eilgutabfertigung mit der heute noch erhaltenen Güterhalle.
Der Güterschuppen gehört fast immer zu den ältesten Bahnhochbauten in einem Bahnhof. Er steht nicht im Vordergrund und man findet ihn manchmal erst, wenn man gezielt nach ihm sucht. Oft befindet er sich auch gegenüber dem Stationsgebäude. War der Güterschuppen erst gebaut, blieb er oft unverändert. Im besten Fall verlängerte man ihn. An seinen Längsseiten hatte er mindestens eine Seitenrampe und häufig an der Giebelseite eine Kopframpe.
Der Bahnhof Seesen wurde am 5. August 1856 von der Herzoglich Braunschweigischen Staatseisenbahn zwischen Börsum und Kreiensen eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt entstand auch der separate Güterschuppen neben dem Stationsgebäude.
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