ahnbauten B
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Weißenthurm

Güterschuppen für den Stückgutverkehr

Der Fachwerkgüterschuppen mit Backsteinfüllung in Weißenthurm ist im August 1858 in seiner Urversion entstanden. Das Gebäude lag gegenüber dem Empfangsgebäude und verfügte über an beiden Seiten des Gebäudes über eine Seitenrampe. Die Kopframpe befindet sich an der großen Ladestraße am Ende des Güterschuppens. Der Güterschuppen hatte ein beidseitig leicht auskragendes Dach, das beim Umladen vor Wettereinflüssen schützte. Die hölzernen Einrahmungen der Schiebetore sind noch erhalten geblieben und nur noch selten anzutreffen.
Der Güterschuppen gehört fast immer zu den ältesten Bahnhochbauten in einem Bahnhof. Er steht nicht im Vordergrund und man findet ihn manchmal erst, wenn man gezielt nach ihm sucht. Oft befindet er sich auch gegenüber dem Stationsgebäude. War der Güterschuppen erst gebaut, blieb er oft unverändert. Im besten Fall verlängerte man ihn. An seinen Längsseiten hatte er mindestens eine Seitenrampe und häufig an der Giebelseite eine Kopframpe.
Der Bahnhof Weißenthurm wurde am 15. August 1858 von der Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft an der linken Rheinstrecke zwischen Remagen und Weißenthurm eröffnet. Der Güterschuppen wurde um 1858 fertiggestellt, ist aber später erweitert worden.
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