ahnbauten B
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Goldshöfe

Güterschuppen für den Stückgutverkehr

Der im nördlichen Bahnhofskopf gelegene Güterschuppen stammt aus dem Eröffnungsjahr der Rensbahn 1863. Das Gebäude ruhte auf einem Sockel aus Sandsteinquadern. Die horizontalen und vertikalen Holzbalken blieben sichtbar und wurden mit vertikalen Brettern verschalt, wobei die Bretter der Giebelverschalung als unteren Abschluss eine Schnitzerei besaßen. Die an beiden Seiten weit auskragenden Stützbalken des Sattelldaches stützten sich auf hölzerne Konsolen ab. An beiden Seiten gab es zwei Schiebetore mit Oberlichtern, die innen eingebaut waren. Zwischen ihnen befanden sich vergitterte rechteckige und verglaste Sprossenfenster. Die beiden Seitenrampen mit kleiner Treppe bestanden aus Holzbalken, die über den gesamten Sockel reichten. Auf ihnen ruhte im Inneren der Holzboden.
Der Güterschuppen gehört fast immer zu den ältesten Bahnhochbauten in einem Bahnhof. Er steht nicht im Vordergrund und man findet ihn manchmal erst, wenn man gezielt nach ihm sucht. Oft befindet er sich auch gegenüber dem Stationsgebäude. War der Güterschuppen erst gebaut, blieb er oft unverändert. Im besten Fall verlängerte man ihn. An seinen Längsseiten hatte er mindestens eine Seitenrampe und häufig an der Giebelseite eine Kopframpe.
Der Bahnhof Goldshöfe wurde am 3. Oktober 1833 von den Königlich Württembergischen Staats- Eisenbahnen zwischen Stuttgart und dem bayrischen Nördlingen eröffnet.
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