ahnbauten B
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Rinnthal

Güterschuppen für den Stückgutverkehr

Der separate kleine Güterschuppen auf quadratischem Grundriss war aus Backstein errichtet worden. Das Flachdach ist für einen Güterschuppen ungewöhnlich. Die vergitterten Fenster und die zweiflügligen Tore mit Segmentbögen weisen darauf hin, dass das Gebäude vor 1900 gebaut wurde. Es besaß keine Kopframpe und war deshalb für die Güterverladung nur beschränkt nutzbar.  Da es im Ort eine Stuhlfertigung gab, die ihre Produkte über die Bahn verschickte, wurde vermutlich der Güterschuppen gebaut, denn die Gleisanlage war für die Holzverladung ausgelegt.
Der Güterschuppen gehört fast immer zu den ältesten Bahnhochbauten in einem Bahnhof. Er steht nicht im Vordergrund und man findet ihn manchmal erst, wenn man gezielt nach ihm sucht. Oft befindet er sich auch gegenüber dem Stationsgebäude. War der Güterschuppen erst gebaut, blieb er oft unverändert. Im besten Fall verlängerte man ihn. An seinen Längsseiten hatte er mindestens eine Seitenrampe und häufig an der Giebelseite eine Kopframpe.
Der Bahnhof Rinnthalwurde am 25. September 1875 von den Pfälzische Eisenbahnen zwischen Landau und Annweiler am Trifels eröffnet. Er liegt an einem Teilabschnitt der Strecke. Der Güterschuppen wurde bei Eröffnung des Bahnhofs in Betrieb genommen.
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