ahnbauten B
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Bacharach

Güterschuppen für den Stückgutverkehr

Der erste, verputzte Güterschuppen von Bacharach ist 1859 in seiner Urversion entstanden. Um 1892 entstand ein neues Gebäude für die Güterabfertigung. Es verfügte über an beiden Seiten über jeweils eine Seitenrampe. Die Kopframpe befindet sich hinter dem Gebäude. Der Güterschuppen hatte ein beidseitig ein stark auskragendes Dach, das beim Umladen vor Wettereinflüssen schützte. Das Gebäude hatte über den Seitenrampen eine Verblendung aus Bruchsteinen. Diese diente zum Schutz der Gebäudewand bei den Verladearbeiten. Die Bahnstation gehört zum UNESCO-Welterbe oberes Mittelrheintal.
Der Güterschuppen gehört fast immer zu den ältesten Bahnhochbauten in einem Bahnhof. Er steht nicht im Vordergrund und man findet ihn manchmal erst, wenn man gezielt nach ihm sucht. Oft befindet er sich auch gegenüber dem Stationsgebäude. War der Güterschuppen erst gebaut, blieb er oft unverändert. Im besten Fall verlängerte man ihn. An seinen Längsseiten hatte er mindestens eine Seitenrampe und häufig an der Giebelseite eine Kopframpe.
Der Bahnhof Bacharach wurde am 15. Dezember 1859 von der Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft an der linken Rheinstrecke zwischen Koblenz und Bingerbrück (heute Bingen Hbf) eröffnet. Die Güterschuppen wurden 1858 und vor 1900 fertiggestellt.
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