ahnbauten B
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Heiligenhaus

Güterschuppen für den Stückgutverkehr

Der separate Güterschuppen aus Backsteinfachwerk mit Backsteinausfachung (Wandfüllung zwischen den tragenden Teilen z. B. Fachwerk) entstand östlich des Stationsgebäudes. Er besaß ein auskragendes Satteldach. Auf der Straßen- und Gleisseite hatte er jeweils eine Seitenrampe für die Fuhrwerke und LKW´s. Eine befestigte Kopf- und Seitenrampe befand sich weiter östlich. Ursprünglich war das Gebäude wesentlich kleiner und beschränkte sich auf den Fachwerkbereich, der noch sichtbar ist. Beide Gebäudegiebel erhielten kleine, einstöckige Anbauten mit Satteldach. Heute wird das Gebäude als Kaffeerösterei mit angeschlossenem Café genutzt.
Der Güterschuppen gehört fast immer zu den ältesten Bahnhochbauten in einem Bahnhof. Er steht nicht im Vordergrund und man findet ihn manchmal erst, wenn man gezielt nach ihm sucht. Oft befindet er sich auch gegenüber dem Stationsgebäude. War der Güterschuppen erst gebaut, blieb er oft unverändert. Im besten Fall verlängerte man ihn. An seinen Längsseiten hatte er mindestens eine Seitenrampe und häufig an der Giebelseite eine Kopframpe.
Der Bahnhof Heiligenhaus wurde am 1. April 1925 von der Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft zwischen Velbert Hbf und Heiligenhaus eröffnet. Dabei entstand auch der hier vorgestellte Güterschuppen.
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